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Alles über SIMs für Smartphones, Notebooks und Tablet-PCs

Für die Nutzung von Mobilgeräten ist eine Simcard unerlässlich. SIM steht für „subscriber identity modul“, das bedeutet sinngemäß Modul für die Identifizierung eines Teilnehmers. Über die SIM-Karte wird der Nutzer im Mobilfunknetz registriert und identifiziert.

 

Sim Cards für Smartphones, Notebooks und Tablet-PCs

Vor der Nutzung eines Mobilgeräts muss also eine SIM eingelegt werden. Ohne SIM kann das Gerät keine Verbindung zum 3G- oder 4G-Breitbandnetz aufbauen, mobiles Online-Surfen oder Mobiltelefonie sind dann nicht möglich. Simkarten werden nicht nur in Handys und Smartphones eingesetzt, auch Notebooks und Tablets können mit einer Web Simkarte bestückt werden. Voraussetzung dafür ist, dass der Laptop oder Tablet-PC ein integriertes Modem für mobiles Internet besitzt. In der Regel sind Geräte, die über ein Mobilfunk-Modul verfügen, teurer als Laptops und Tablets, die nur Wifi-fähig sind. Geräte, die mobile Dienste über das Funknetz nutzen, können überall dort eingesetzt werden, wo es ein Funknetz gibt und bieten dem User so ein hohes Maß an Flexibilität.

 

Daten Simcards für Surf Sim Cards und Mobile-Wifi-Hotspot-Router

Fehlt das Mobilfunk-Modul, kann das Endgerät alternativ eine mobile Internetverbindung über ein externes Modem wie einen USB-Internet-Surf-Stick oder Mobile Hotspot herstellen. Die Data Sim Card wird in diesem Fall in den USB-Internet-Surf-Stick oder in den mobilen Router eingelegt. In den meisten Fällen verbindet der USB-Datenstick das Notebook dann direkt mit dem Funknetz. Der Mifi Router wiederum baut über die Web Simcard ein Wlan-Netz auf. In dieses Wireless Local Area Network-Netz können sich dann Wifi-fähige Endgeräte einwählen.

 

Die Simcards-Formate classic SIM, Micro-SIM und Nano-SIM-card

Inzwischen gibt es unterschiedliche SIM Karten-Formate. Der Urtyp der SIM ist die große classic SIM-Karte, auch Mini-Simkarte genannt. Die Micro-Sim Card ist kleiner als die klassische Sim Card. Das kleinste Format hat die sogenannte Nano-SIM. Es hängt vom Gerätetyp ab, welche SIM-Karte verwendet werden muss. Große Simkarten lassen sich mittels einer Schere oder eines Stanzgerätes auf ein kleineres Format zuschneiden. Dabei kann es allerdings zu einer Beschädigung des Chips kommen, so dass die Simcard danach nicht mehr einwandfrei funktioniert. Die sicherste Lösung ist daher der Austausch der Simcard durch den Provider. Je nach Anbieter kann dafür eine Gebühr anfallen. Mit Hilfe eines Adapters funktioniert die Format-Anpassung auch anders herum: die Sim Card wird dabei in einen Plastikrahmen eingelegt - aus der kleinen Nano-SIM-Karte wird so beispielsweise eine größere Micro-Sim Card.

 

Klassische Simcard

Die classic SIM oder Mini-SIM hat die Maße 25 x 15 x 0,76 mm und eignet sich für alle regulären Mobiltelefone und einige Smartphones.

 

Micro-SIM

Die Micro-Simcard hat mit 15 x 12 x 0,76 mm ein kleineres Format als die Mini-SIM. Dieser Kartentyp existiert seit 2010, als Apple das erste iPad mit Micro-SIM-Karte auf den Markt brachte. Auch das iPhone 4 benötigt eine Micro-Sim Card. Inzwischen verwenden auch viele andere Unternehmen wie beispielsweise Nokia oder Motorola Micro-SIMs für ihre Mobilgeräte.

 

Nano-SIM-Karte

Das kleinste Kartenformat hat die Nano-Simkarte (12,3 x 8,8 x 0,67 mm). Dadurch soll wertvoller Platz in Mobilgeräten eingespart werden. Das gilt in erster Linie für aktuelle Smartphones. Derzeit benötigen unter anderem folgende Geräte eine Nano-Simkarte: iPhone 6s Plus, iPhone 6s, iPad mini, iPad Pro, iPad Air 2, iPad mini 4, Nokia Lumia 1520, Nokia Lumia 930, Motorola Moto X und HTC One (M8).

 

Dual-Simcard

Dual-SIM bedeutet frei übersetzt Doppel-SIM-Karte. Dual-SIM-fähige Handys oder Tablets haben zwei Slots für SIM-Karten. Der Nutzer kann also zwei getrennte SIMs in sein Gerät einstecken. Der Einsatz von zwei SIM-Karten ist etwa dann sinnvoll, wenn geschäftliche und private Kommunikation über ein Mobilgerät laufen: Simcard 1 ist für den dienstlichen Gebrauch reserviert, Sim Card 2 für Privatgespräche. So kann der Nutzer eine strikte Trennung der Gespräche und Nachrichten sicherstellen. Ein weiteres Anwendungsszenario für Dual-Simcard ist der Einsatz im Ausland: Auf SIM-Simcard 1 läuft ein deutscher Mobilfunkvertrag, beispielsweise im Telekomnetz. Für den Aufenthalt im Ausland erwirbt der Nutzer eine Prepaid-Sim Card eines ausländischen Netzbetreibers, etwa eine TIM-Prepaid-SIM für das Funknetz der Telecom Italia. Über SIM-Karte 2 kann der Nutzer dann Gespräche im Ausland führen und spart sich so die Roaming-Gebühren. Der Einsatz von Dual-SIM ist also durchaus sinnvoll. Voraussetzung für die Nutzung des Dual-SIM-Prinzips ist natürlich, dass Handy oder Tablet entsprechend aufgebaut ist und zwei SIM Karten-Vorrichtungen bietet.

 

Verschiedene Arten von Simcards-Sperren: SIM-Lock

SIM-Karten können auf unterschiedliche Art und Weise gesperrt oder in der Nutzung eingeschränkt sein. Eine Variante der SIM-Karten-Sperre ist der so genannte „SIM-Lock“: Hier kann der Nutzer nur eine bestimmte Simkarte in sein Vertragshandy einlegen. Andere SIM Karten werden abgelehnt. Diese Sperrung legt der Provider fest, indem er Mobilgerät und SIM im Rahmen des Mobilfunkvertrags aneinander koppelt. Der SIM-Lock findet sich in Deutschland bei Prepaid-Angeboten, im Bereich der Vertragstarife ist diese Sperre eher selten. Ein SIM-Karte-Lock lässt sich in der Regel nach 24 Monaten kostenlos entfernen. Dazu muss der Nutzer den Provider kontaktieren und die 15-stellige IMEI-Nummer des Handys zur Identifizierung angeben. Wer den SIM-Karte-Lock vor Ablauf der 2-Jahresfrist entfernen möchte, kann dies gegen eine Gebühr von rund 100 Euro beim Anbieter beantragen.

 

Regional Simcard-Lock

In seltenen Fällen ist ein Mobilgerät über einen regionalen Sim Card-Lock gesperrt: Hier kann das Handy nur in der Region genutzt werden, in der es gekauft wurde, beispielsweise in Europa. In Nordamerika greift dann der regionale Simkarte-Lock . Geräte mit einem „regional lock“ sind zum Beispiel die Samsung Handys Galaxy S5, S4 und das Note 3. Nach der Inbetriebnahme muss der Nutzer mindestens fünf Minuten in ein Netz der Herkunftsregion telefonieren, laut Hersteller schaltet sich dann der regionale Sim Card-Lock dauerhaft aus.

 

Net-SIMs-Lock

Eine weitere Art der Simcards-Sperre ist der „Net-Lock“: Diese Sperrung wird nicht auf der Simkarte sondern auf dem Endgerät selbst aktiviert. Durch den SIM-Karten-Net-Lock wird die Nutzung eines Vertragshandys auf ein bestimmtes Breitbandnetz festgelegt. Im Rahmen eines SIM Karten-Net-Locks kann der Handy-Besitzer beispielsweise nur das Datennetz der Telekom nutzen. Das Einsetzen verschiedener Simkarten, die im Telekom-Breitbandnetz laufen, ist aber möglich. Auch der Net-Lock kann in der Regel nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit entfernt werden.

 

Handy-eigene Sicherheitssperre

Eine SIM Karten-Sperre, die vom Nutzer selbst ausgeht, ist die Sicherheitssperrung. Diese greift, wenn der Nutzer dreimal hintereinander eine falsche PIN auf dem Endgerät eingegeben hat. Die Sicherheitssperre soll das Handy vor dem Zugriff Unbefugter schützen, beispielsweise nach einem Diebstahl. Die Sperre lässt sich durch die Eingabe des 8-stelligen PUK-Codes wieder aufheben. Der PUK wird mit den Vertragsunterlagen des Anbieters ausgeliefert.

 

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